Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 25 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Die Kollegiat*innen erhalten ein monatliches Stipendium. Darüber hinaus stehen Fördermittel für Auslandsaufenthalte, Konferenzteilnahmen, Sprachkurse und Familienzuschläge zur Verfügung. Eingebettet sind die Kollegiat*innen in ein Netzwerk von über 400 Alumni*ae, die im Netzwerk für internationale Aufgaben (nefia e.V.) organisiert sind.

Bei Fragen zum Mercator Kolleg wenden Sie sich an  Wiebke Hamel, Stiftung Mercator, und Dr. Julia Schütze, Studienstiftung des deutschen Volkes. 

Projektvorhaben in internationalen Organisationen

Während des 12-monatigen Programms arbeiten die Kollegiat*innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks oder Unternehmen. Eine von den Kollegiat*innen selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Begleitend finden Seminare zur Diskussion und Vertiefung aktueller Themen aus den Bereichen Außenpolitik und internationaler Zusammenarbeit sowie zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen statt.


Internationaler Berufseinstieg für Hochschulabsolvent*innen und junge Berufstätige

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ist ein Projekt der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung Mercator in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt sowie der Schweizerischen Studienstiftung und der Stiftung Mercator Schweiz in Kooperation mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Rektor des Mercator Kollegs ist Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth, ehemaliger Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Botschafter in Washington.

Für noch mehr Einblicke in das Mercator Kolleg besuchen Sie unsere Website  Bewerbung 2020/21 oder folgen Sie uns auf  Instagram. In Reportagen und Interviews geben Alumni*ae des Programms persönliche Einblicke in ihr Kollegjahr und wie es nach dem Mercator Kolleg für sie weiterging.

Bewerbung

Die 20 deutschen Stipendiat*innen werden von den deutschen Projektpartner*innen ausgewählt. Die Stiftung Mercator Schweiz und die Schweizerische Studienstiftung führen ein eigenes Bewerbungsverfahren in der Schweiz durch.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Eigenständig konzipiertes Projektvorhaben mit möglichen Arbeitsstationen
  • Sehr guter Studienabschluss einer Universität oder Fachhochschule (M.A., Staatsexamen, Diplom oder vergleichbarer Abschluss)
  • Sehr gute Kenntnisse des Englischen; weitere Sprachkenntnisse können im Rahmen der Kollegförderung erworben werden

 

Die Bewerbungsphase für das Mercator Kolleg 2020/2021 ist beendet.

Die vollständige Ausschreibung für das Mercator Kolleg 2020/2021 finden Sie hier.

 

 

  • Mindestens sechs Monate Auslandserfahrung (nach Schulabschluss)
  • Mindestens ein Jahr Praxiserfahrung (die auch durch Praktika erworben sein kann)
  • Sehr gutes Verständnis internationaler Zusammenhänge sowie aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen
  • Gesellschaftliches Engagement / Übernahme sozialer Verantwortung

 

Alumni *ae des Carlo-Schmid-Programms können sich für das Mercator Kolleg bewerben, sofern zwischen dem Abschluss ihrer Teilnahme am Carlo-Schmid-Programm und dem Beginn der Förderung im Mercator Kolleg mindestens zwei Jahre liegen.

  • Der Studienabschluss oder die Promotion darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen
  • Deutsche oder schweizerische Staatsangehörigkeit
  • Bewerber*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit können sich bewerben, wenn sie über eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung verfügen oder als EU-Bürger*innen einen Hochschulabschluss in Deutschland erworben haben und sich der Lebensmittelpunkt in Deutschland befindet

Sind Sie unsicher, ob Sie die Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen? Bitte zögern Sie nicht, sich mit Ihren Fragen an uns zu wenden. 

 


Bewerbertool

Die Bewerbung für das Mercator Kolleg ist während der Bewerbungsphase ausschließlich über das Online-Bewerbertool möglich. 

Die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2021/2022 beginnt ab dem 22. Oktober 2020. Bewerbungsende ist der 15. Dezember 2020, Mitternacht.

Bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder technischen Schwierigkeiten erreichen Sie uns   hier.

 

 

 

Termine & Fristen

  • 8.-22. September 2020: Einführungsseminar Jahrgang 2020/21, Essen und Berlin
  • 15.-22. September 2020: Abschlussseminar Jahrgang 2019/20, Berlin
  • 22. Oktober 2020: Start Ausschreibung Jahrgang 2021/22
  • 15. Dezember 2020, Mitternacht: Bewerbungsschluss Jahrgang 2021/22
  • 07.-17. Januar 2021: Winterseminar Jahrgang 2020/21, Münchenwiler (Schweiz)

Veranstaltungen, wo wir Sie über das Mercator Kolleg informieren:

Zurzeit sind keine Veranstaltungen geplant. Wir informieren Sie, sobald wieder Informationsveranstaltungen stattfinden können.

 

 

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Bewerbungsverfahren

Ein Bachelor wird für dieses Programm nicht als erster berufsbildender Abschluss akzeptiert.

Sie können sich gerne bewerben, auch wenn Sie Ihr Studium noch nicht endgültig bis zum Datum des Bewerbungsschlusses beendet haben. Allerdings sollte das endgültige Examenszeugnis bis zum 31. August des Jahres bei uns vorliegen. Damit wir Ihre bisherigen universitären Leistungen möglichst umfassend in die Bewertung einfließen lassen können, sollten Sie beim Prüfungsamt eine Bestätigung über Ihre bisherigen Prüfungsleistungen/Noten besorgen.

Nein, allerdings darf der letzte Studienabschluss (Master, Staatsexamen, Diplom, Promotion) zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Es gilt das Datum des Abschlusszeugnisses.

Gerne können Sie über www.nefia.org oder Facebook Kontakt zu Alumni des Programms aufnehmen. Der aktuelle Jahrgang gibt Bewerbungstipps in ihren Profilen und kann ebenfalls kontaktiert werden. Auch die Ansprechpartnerinnen bei den beteiligten Stiftungen beraten Sie gerne individuell. Zudem stellen wir das Mercator Kolleg am 12. November 2019 in der Stiftung Mercator, Essen, vor. Dort können Sie mit uns und Alumni ins Gespräch kommen.

 

 

 

 

Wir rechnen Praktika ab zwei Monaten Dauer als Praxiserfahrung, wenn Sie ein qualifiziertes Zeugnis einreichen und belegen können, dass Sie in Vollzeit gearbeitet haben. Teilzeittätigkeiten können ergänzend zu den angegebenen Vollzeittätigkeiten berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie in den ausführlichen FAQs.

Die Bewerbungen für die einzelnen Arbeitsstationen erfolgen nach der Aufnahme in das Programm durch die Teilnehmer*innen selbst. Hilfestellung durch die Programmträger (Studienstiftung und Stiftung Mercator) ist hierbei möglich, z.B. durch den Kontakt zu Ehemaligen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen noch keine Zusagen über Arbeitsstationen bei den Organisationen vorliegen.

Nein. Sie sollten auf maximal einer Seite Ihre möglichst aktuell und praxisorientiert ausgerichtete Fragestellung skizzieren und darlegen, in welchem Rahmen bzw. in welchen Organisationen Sie an der Fragestellung arbeiten möchten und welche Ziele Sie sich für den Verlauf des Jahres setzen. Beispiele für eine Projektskizze finden Sie hier. Betrachten Sie diese Skizzen bitte als Anregung, nicht als einzig mögliche Variante einer guten Projektskizze.


Nein, es gibt keine regionalen oder fachlichen Präferenzen für die Umsetzung Ihres Projektvorhabens und Ihrer Stagen. Im Gegenteil: Wir ermuntern explizit auch jene Kandidatinnen und Kandidaten mit spannenden und innovativen Projekten, die nicht aus einem "klassischen" Fach der internationalen Zusammenarbeit kommen.

 

 

 

 

Die ausführlichen FAQs können Sie hier einsehen. Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne per E-Mail.

Die persönlichen Bewerbungstipps des 11. Jahrgang finden Sie hier

Weitere Einblicke in das Mercator Kolleg und zur Bewerbung finden Sie hier.

 

 

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