Im Rahmen des Mercator Kollegs widmet sich Vanessa Müden der Frage, wie finanzielle Bildung als Hebel für die ökonomische Gleichstellung von Frauen wirken kann. Sie untersucht, wie Finanzbildung Frauen befähigt, finanzielle Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen und so langfristig ihre wirtschaftliche Gleichstellung zu fördern.
Aktuell ist sie Referentin im Bundesministerium der Finanzen und an einer Initiative der Bundesregierung zur Stärkung der Finanzbildung der Bevölkerung beteiligt. Zuvor forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mannheim zu Finanzverhalten und Investitionsentscheidungen von Frauen.
Vanessa Müden studierte Political Economy an der Universität Konstanz und verbrachte Auslandsaufenthalte an der Sciences Po in Paris, am Trinity College in Dublin sowie an der Deutschen Botschaft in Washington und am Afrikanischen Gerichtshof in Tansania.