Patrick Siegle widmet sein Kollegjahr der Frage, wie internationale Strafverfolgung zu Frieden und Versöhnung in von Konflikt betroffenen Gesellschaften beitragen kann. Sein Projekt untersucht, ob völkerstrafrechtliche Rechenschaft im gesamten Zyklus der Konfliktaufarbeitung vom humanitären Interventionseinsatz über Ermittlungen bis hin zu internationalen Strafprozessen zu nachhaltigen gesellschaftlichen Heilungsprozessen beiträgt.
Patrick studierte Rechtswissenschaften in München, Paris und London, absolvierte sein Referendariat in München und war unter anderem tätig am Max-Planck-Institut in Freiburg, als Assistent der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen und im Büro des Chefanklägers des Internationalen Residualmechanismus für die Ad-Hoc-Strafgerichtshöfe.
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